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Taube Trespe

(Bromus sterilis)

V — VII Home Ruderalfluren, Heckensäume
30 — 60 cm indigen LC
Habitus
Synonyme: Anisantha sterilis, Ruderal-Trespe. Therophyt-Hemikryptophyt, planar-mont. Der Stängel und die Rispenachse sind kahl. Die Rispenzweige sind bis 10 cm lang. Die Grannen sind viel länger als die Spelzen. Die Rispe ist überhängend, oft fast einseitswendig (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor (Lit). In Istrien ist sie vor allem im Süden häufig, sonst zerstreut (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Ährchen
 
 
Laubblattscheide
Aufnahmen: 25.05.2021 Weißkirchen
 
Bromus sterilis
 
 
Bromus sterilis
Aufnahmen: 13.04.2014 Banjole
 
Bromus sterilis
Auf Ruderalfluren, Waldränder. Wächst relativ dicht. Die Rispen sind fast einseitswendig.
 
Bromus sterilis
Die Grannen sind wesentlich länger als die Deckspelzen. Die Rispenäste sind durch feine Zähnchen rau.
 
Bromus sterilis
 
 
Bromus sterilis
Die obere Deckspelze ist dreinervig, die untere einnervig. Aufnahmen: 20.05.2007 Brache in der Traunau bei Marchtrenk

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1873

"95. B. sterilis L. (Taube Tr.)
Wurzel faserig, Halme aufsteigend, 1—3' hoch, kahl; Blätter lineal, flach, oberseits sammt den Blattscheiden weichhaarig, grasgrün; Blatthäutchen zerschlitzt; Rispe 4—8" lang, sehr locker, weitschweifig, oft so breit als lang, zuletzt überhängend, Aeste fädlich, durch feine Borstenhärchen rauh, zur Fruchtzeit nach allen Seiten hin niedergebogen, ein Aehrchen tragend. Aehrchen länglich, ohne Granne, 1 — 1,5" lang, grün und violett gescheckt, 7 —11blüthig, kahl oder fast kahl, aus schmälerer Basis gegen die Spitze zu breiter werdend; untere Klappe 1nervig, obere 3nervig, untere Spelze linealpfriemlich, 7nervig, aus 2theiliger Spitze begrannt, Granne gerade vorgestreckt, länger als ihre Spelze; obere Spelze borstig gewimpert, Wimperborsten an der Basis der Spelze zarter, kürzer. — Das oberste Spelzengras ist meist leer, daher die Benennung der Art. Von B. tectorum durch den kahlen Halm, rauhen Rispenäste, die fast kahlen Aehrchen und längeren Grannen verschieden.
Mai — Juni


An Rainen, Weg- und Ackerrändern, an Hecken allenthalben im Gebiete. Um Linz z. B. am Donauquai, in Urfahr an Häusern längs der Ottensheimergasse, bei dem Schrankenhause in Urfahr, an Zäunen der umliegenden Bauernhöfe. In Voralpengegenden seltener."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, I. Band (Seite 80), Linz 1873, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 29.11.2025

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